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Willkommen auf dem WIFO-Konjunkturportal

Das Konjunkturportal enthält die regulären Publikationen des WIFO zur österreichischen und internationalen Konjunktur, darunter monatliche Konjunkturberichte, Prognosen, die volkswirtschaftliche Quartalsrechnung, den WIFO-Konjunkturtest und den WIFO-Konjunkturindikator.

Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung - WIFO wurde 1927 durch Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises gegründet. Es analysiert die österreichische und internationale Wirtschaftsentwicklung und trägt damit zur Fundierung wirtschaftspolitischer und unternehmerischer Entscheidungen bei und unterstützt die Versachlichung der wirtschaftspolitischen Diskussion. Das WIFO ist gemeinnützig und in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit unabhängig von Politik und Wirtschaft.

Aktuell

11.02.2019

Konjunkturabschwung in Österreich noch verhalten

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet zunehmend die Weltwirtschaft. In den USA dämpfte der Verwaltungsstillstand den Optimismus der privaten Haushalte. Die deutsche Wirtschaft leidet noch unter den Verwerfungen in der Autobranche. Angesichts der weltweiten Belastungen erweist sich die österreichische Konjunktur als robust. Die Indikatoren weisen aber auch hier mehrheitlich auf einen Abschwung hin.

05.02.2019

WIFO-Frühindikator

Der WIFO-Indikator ging in der jüngsten Auswertung abermals zurück. Die Abwärtsbewegung beschleunigte sich deutlich im Vergleich zur letzten Auswertung. Dies erscheint bemerkenswert, zumal der Rückgang im Jänner 2019 bereits überdurchschnittlich kräftig ausfiel. Der stärkste Beitrag zur Abwärtsbewegung kam von den Vertrauensindikatoren sowie den Produktionserwartungen im In- und Ausland. Zwar befindet sich der Indikator weiterhin auf einem überdurchschnittlichen Niveau, doch trübt die seit mittlerweile 12 Monaten anhaltende Abwärtsbewegung den konjunkturellen Ausblick deutlich.

30.01.2019

Österreichs Wirtschaft wächst im 2. Halbjahr mit vermindertem Tempo: IV. Quartal +0,4%

Gemäß der aktuellen Schnellschätzung des WIFO wuchs die österreichische Wirtschaft im IV. Quartal 2018 gegenüber dem Vorquartal um 0,4% (nach ebenfalls +0,4% im III. Quartal). Nach der lebhaften Steigerung im 1. Halbjahr verlangsamte sich die Dynamik im Jahresverlauf 2018 kontinuierlich. Vor allem die Industriekonjunktur kühlte sich seit Mitte 2018 ab. Sowohl die Binnennachfrage als auch der Außenhandel trugen im IV. Quartal zum BIP-Wachstum bei. Für das Jahr 2018 ergibt sich ein Wirtschaftswachstum von 2,7%.

20.12.2018

Prognose für 2018 bis 2020: Konjunkturabkühlung auf hohem Niveau

Das Wirtschaftswachstum ist in Österreich noch sehr kräftig und wird sich 2019 etwas abkühlen. Getragen wird die aktuelle Hochkonjunktur von der Industrieproduktion, aber auch die Bau- und Dienstleistungen liefern wesentliche Wachstumsimpulse. Eine Abschwächung ist im Bereich der Investitionen zu verzeichnen. Solide Lohnerhöhungen und eine Verringerung der Abgabenbelastung werden die Einkommen der privaten Haushalte und ihre Konsumnachfrage stärken. Die Beschäftigungsexpansion verlangsamt sich aber und damit auch der Rückgang der Arbeitslosigkeit. Der Staatshaushalt wird in den kommenden Jahren einen Überschuss erzielen.

29.10.2018

Wachstum schwächt sich ab. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2023

Die Weltwirtschaft dürfte den Konjunkturhöhepunkt 2018 erreicht haben. In den nächsten Jahren wird eine Abschwächung der Dynamik erwartet. Im Durchschnitt der Prognoseperiode 2019/2023 wird Österreichs Wirtschaft um 1,7% pro Jahr wachsen (2014/2018 +1,9% p. a.), um rund ¼ Prozentpunkt über dem Durchschnitt des Euro-Raumes. Die Entlastung der privaten Haushaltseinkommen durch den Familienbonus wird die Konsumnachfrage vor allem in den Jahren 2019 und 2020 unterstützen. Im Prognosezeitraum wird von einem durchschnittlichen Wachstum des privaten Konsums von 1,7% pro Jahr ausgegangen (2014/2018 +1,1% p. a.). Bis einschließlich 2020 wird die Beschäftigung konjunkturbedingt deutlicher ausgeweitet als das Arbeitskräfteangebot. Die Arbeitslosenquote geht damit auf 7,2% zurück. Ab 2021 dürfte das Arbeitskräfteangebot aber wieder stärker als die Nachfrage zunehmen, sodass sich die Arbeitslosenquote bis zum Ende des Prognosezeitraumes auf 7,5% erhöht. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig, und das Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich weiter verringern. Das WIFO rechnet mit einer Inflationsrate gemäß Verbraucherpreisindex von durchschnittlich 2,0% p. a. Aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen wird der Finanzierungssaldo der öffentlichen Haushalte über die Prognoseperiode positiv sein. Daraus abgeleitet geht die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) gegenüber dem Jahr 2018 bis 2023 um rund 14,5 Prozentpunkte auf 60% zurück.

26.06.2018

Beschleunigtes Wachstum der Regionalwirtschaft bei starker Sachgüterkonjunktur. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2017

Die österreichische Wirtschaft gewann im Jahr 2017, von einer breiten Basis getragen, an Dynamik. Besonders günstig entwickelten sich die Sachgütererzeugung und der Arbeitsmarkt. Das in den letzten Jahren beobachtete West-Ost-Gefälle der regionalen Konjunktur scheint etwas zu verblassen.

21.12.2016

Quarterly National Accounts - Manual for Austria. Description of Applied Methods and Data Sources

The Austrian Institute of Economic Research (WIFO) compiles on behalf and for account of Statistics Austria the official Austrian Quarterly National Accounts since many years. The calculation is based on the regulations of Eurostat and complies with ESA 2010 conventions. Data is published by Statistics Austria approximately 60 days after the end of a quarter (see time schedule given on this site for precise release dates). This release is called the regular or 2nd estimate. Data is distributed by Statistics Austria, WIFO as well as Eurostat.